Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: 31. März 2026

§ 1 Geltungsbereich und Vertragssprache

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") regeln das Vertragsverhältnis zwischen Book Your Court (nachfolgend „Anbieter") und dem jeweiligen Kunden (nachfolgend „Kunde") für die Nutzung der Book Your Court-Plattform, bestehend aus Webanwendung und mobiler App (nachfolgend gemeinsam „Plattform").

(2) Die Plattform richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Unternehmer in diesem Sinne ist jede natürliche oder juristische Person sowie rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrages in Ausübung einer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt – insbesondere Tennisvereine, Sportanlagen-Betreiber und vergleichbare Organisationen.

(3) Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Kunden finden keine Anwendung, sofern der Anbieter ihrer Geltung nicht ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.

(4) Der Vertragsschluss sowie die gesamte Kommunikation im Rahmen des Vertragsverhältnisses erfolgen ausschließlich in deutscher Sprache.

(5) Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft anzupassen. Über Änderungen wird der Kunde spätestens zwei Wochen vor deren Inkrafttreten per E-Mail informiert und erhält die geänderte Fassung übermittelt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von zwei Wochen ab Zugang der Mitteilung, gelten die geänderten AGB als angenommen. Auf diese Folge wird der Anbieter in der Mitteilung ausdrücklich hinweisen. Bei fristgerechtem Widerspruch ist der Anbieter berechtigt, das Vertragsverhältnis zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der geänderten AGB zu beenden oder unter den bisherigen Bedingungen fortzuführen.

(6) Alle Preisangaben verstehen sich als Netto-Eurobeträge zuzüglich der zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung gültigen gesetzlichen Mehrwertsteuer.

§ 2 Vertragsgegenstand

(1) Der Anbieter erbringt für den Kunden SaaS-Dienstleistungen (Software as a Service) über das Internet im Bereich der digitalen Platzbuchungsverwaltung für Tennissportanlagen.

Vertragsgegenstand ist insbesondere:

(2) Der jeweils aktuelle Funktionsumfang ergibt sich aus der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Leistungsbeschreibung auf der Website des Anbieters unter bookyourcourt.app/preise.

(3) Der Anbieter ist berechtigt, bei der Bereitstellung von Serverkapazitäten und Infrastrukturleistungen Drittanbieter (Subunternehmer) einzusetzen.

§ 3 Software-, App- und Plattformbereitstellung

(1) Der Anbieter stellt dem Kunden für die Dauer des Vertragsverhältnisses die Book Your Court-Plattform in der jeweils aktuellen Version über das Internet entgeltlich zur Verfügung. Hierzu betreibt der Anbieter die Software auf Servern, die über das Internet erreichbar sind.

(2) Der Anbieter beseitigt im Rahmen seiner technischen Möglichkeiten und in angemessener Zeit sämtliche Softwarefehler. Ein Fehler liegt vor, wenn die Plattform die in der Leistungsbeschreibung beschriebenen Funktionen nicht erfüllt, fehlerhafte Ergebnisse liefert oder anderweitig nicht bestimmungsgemäß arbeitet, sodass die Nutzung unmöglich oder wesentlich eingeschränkt ist.

(3) Der Anbieter entwickelt die Plattform laufend weiter und verbessert sie nach eigenem Ermessen durch regelmäßige Updates. Wesentliche Funktionseinschränkungen eines gebuchten Tarifs werden dem Kunden vorab mitgeteilt.

(4) Die Verfügbarkeit von Funktionen der mobilen App kann von den Vorgaben und Überprüfungsprozessen der jeweiligen App-Store-Betreiber (Apple App Store, Google Play Store) abhängen. Hierauf hat der Anbieter keinen Einfluss; entsprechende Verzögerungen begründen keine Pflichtverletzung.

§ 4 Datenspeicherung und Hosting

(1) Der Anbieter stellt dem Kunden keinen fest definierten Speicherplatz zur freien Nutzung zur Verfügung. Die Nutzung des Speicherplatzes beschränkt sich auf die im Rahmen des Vertragszwecks typischen und notwendigen Inhalte, insbesondere Buchungsdaten, Mitgliederdaten und Platzkonfigurationen.

(2) Der Anbieter sorgt dafür, dass die gespeicherten Daten über die Plattform abrufbar sind, soweit dies technisch möglich und zumutbar ist.

(3) Der Kunde ist nicht berechtigt, den zur Verfügung gestellten Speicherplatz ganz oder teilweise entgeltlich oder unentgeltlich Dritten zu überlassen oder anderweitig zweckfremde Inhalte zu speichern.

(4) Der Kunde verpflichtet sich, auf dem Speicherplatz ausschließlich Inhalte abzulegen, deren Bereitstellung und Nutzung nicht gegen geltende Rechtsvorschriften, behördliche Auflagen oder Rechte Dritter verstößt.

(5) Der Anbieter ist berechtigt, den Zugang zu gespeicherten Inhalten unverzüglich zu sperren, wenn ein begründeter Verdacht auf Rechtswidrigkeit oder eine Verletzung von Rechten Dritter besteht – insbesondere wenn Gerichte, Behörden oder Dritte den Anbieter hierüber in Kenntnis setzen. Der Anbieter informiert den Kunden unverzüglich über die Sperre und die Gründe. Die Sperre ist aufzuheben, sobald der Verdacht ausgeräumt ist.

§ 5 Support

(1) Kunden erhalten pro laufendem Vertragsjahr ein Kontingent von 1 Stunde Support. Diese verfallen mit Ablauf des jeweiligen Vertragsjahres und werden nicht auf das Folgejahr übertragen. Der Support ist nur schriftlich über die E-Mail-Adresse info@bookyourcourt.de möglich und umfasst ausschließlich die Beantwortung von Fragen zur Nutzung der Plattform sowie die Unterstützung bei der Fehlerbehebung im Rahmen der regulären Funktionen.

(2) Darüber hinausgehender Support ist kostenpflichtig. Die Vergütung richtet sich, sofern nicht gesondert vereinbart, nach den zum Zeitpunkt der Inanspruchnahme gültigen Stundensätzen des Anbieters.

(3) Ein über diese AGB hinausgehender Support ist nicht geschuldet, sofern nichts Abweichendes schriftlich vereinbart wurde.

§ 6 Nutzungsrechte

(1) Der Anbieter räumt dem Kunden für die Dauer des Vertragsverhältnisses ein einfaches, nicht ausschließliches und nicht übertragbares Recht ein, die Plattform im Rahmen der SaaS-Dienste bestimmungsgemäß zu nutzen.

(2) Die Anwendung darf ausschließlich im Rahmen der bestimmungsgemäßen Nutzung auf betriebseigenen oder persönlich genutzten Endgeräten installiert werden. Eine Weitergabe von Installationspaketen oder Zugangsdaten an Dritte ist nicht gestattet.

(3) Jede Bearbeitung, Dekompilierung, Disassemblierung oder sonstige Veränderung der Software oder App ist ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung des Anbieters untersagt, soweit dies nicht zwingend gesetzlich erlaubt ist.

(4) Eine Weiterlizenzierung oder entgeltliche bzw. unentgeltliche Überlassung der Nutzungsrechte an Dritte ist ausdrücklich ausgeschlossen.

(5) Zur notwendigen Vervielfältigung zählt ausschließlich das Laden der Software in den Arbeitsspeicher im Rahmen der regulären Nutzung über Browser oder App. Eine dauerhafte Speicherung der serverseitigen Software auf eigenen Datenträgern ist nicht gestattet.

§ 7 Pflichten des Kunden

(1) Der Kunde ist verpflichtet, auf der Plattform und im zur Verfügung gestellten Speicherplatz ausschließlich Inhalte abzulegen und zu verbreiten, die keine geltenden Rechtsvorschriften oder Rechte Dritter verletzen.

(2) Der Kunde trifft geeignete technische und organisatorische Maßnahmen, um den unbefugten Zugriff Dritter auf seine Zugangsdaten und die geschützten Bereiche der Plattform zu verhindern. Er wird seine Mitarbeiter, soweit erforderlich, zur Einhaltung der urheberrechtlichen Bestimmungen anhalten.

(3) Der Kunde ist für die vollständige und korrekte Eingabe sowie die laufende Pflege seiner Daten und Informationen in der Plattform selbst verantwortlich.

(4) Vor dem Hochladen von Dateien oder sonstigen Inhalten ist der Kunde verpflichtet, diese auf Schadsoftware und Viren zu prüfen und hierfür dem aktuellen Stand der Technik entsprechende Schutzmaßnahmen einzusetzen.

(5) Der Kunde hat seine Zugangsdaten (E-Mail-Adresse und Passwort) streng vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben. Besteht der Verdacht, dass Dritte Kenntnis von den Zugangsdaten erlangt haben, ist der Anbieter unverzüglich zu informieren und das Passwort sofort zu ändern.

(6) Der Kunde räumt dem Anbieter das erforderliche Recht ein, die auf Servern gespeicherten Inhalte für Zwecke der Vertragserfüllung – insbesondere zur Anzeige gegenüber dem Kunden sowie zur Datensicherung – zu vervielfältigen und zu übermitteln.

(7) Automatisierte Zugriffe auf die Plattform (z. B. durch Bots, Skripte oder Crawling-Tools) sind ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Anbieters untersagt.

(8) Der Kunde hat Störungen, Fehler und Sicherheitslücken unverzüglich an den Anbieter zu melden. Eine Mängelanzeige hat schriftlich zu erfolgen und muss folgende Angaben enthalten:

§ 8 Vergütung und Zahlung

(1) Die Nutzung gelten die Tarife mit dem zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses vereinbarten Entgelt gemäß der jeweils aktuellen Preisübersicht.

(2) Bei monatlicher Abrechnung ist die Vergütung jeweils zum Ersten des laufenden Monats im Voraus fällig. Bei jährlicher Abrechnung ist der Gesamtbetrag zu Beginn des jeweiligen Vertragsjahres fällig.

(3) Die Zahlung erfolgt per Kreditkarte, SEPA-Lastschrift oder einem anderen vom Anbieter angebotenen Zahlungsverfahren. Bei Zahlung per SEPA-Lastschrift erteilt der Kunde dem Anbieter ein entsprechendes Mandat.

(4) Einwendungen gegen eine Abrechnung sind innerhalb von acht Wochen nach Zugang der Rechnung schriftlich beim Anbieter geltend zu machen. Nach Ablauf dieser Frist gilt die Abrechnung als genehmigt. Der Anbieter weist den Kunden auf diese Folge mit jeder Rechnung hin.

(5) Der Anbieter ist berechtigt, Preise für kostenpflichtige Tarife mit einer Ankündigungsfrist von mindestens vier Wochen zum nächsten Abrechnungszeitraum anzupassen. Stimmt der Kunde der Preisanpassung nicht zu, kann er den Vertrag zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Preisanpassung außerordentlich kündigen.

§ 9 Mängelhaftung und Haftung

(1) Die Plattform wird im Rahmen des vertraglich vereinbarten Leistungsumfangs zur Nutzung bereitgestellt. Der Anbieter schuldet keine darüber hinausgehende Beschaffenheit. Insbesondere übernimmt der Anbieter keine Gewähr dafür, dass die Plattform den individuellen Anforderungen des Kunden entspricht, ununterbrochen verfügbar ist oder fehlerfrei betrieben werden kann.

(2) Ein Mangel liegt nur dann vor, wenn die Plattform die in der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses veröffentlichten Leistungsbeschreibung ausdrücklich beschriebenen Kernfunktionen dauerhaft nicht erfüllt und der Kunde dies dem Anbieter schriftlich und in reproduzierbarer Form angezeigt hat (vgl. § 7 Abs. 8). Unerhebliche Abweichungen sowie vorübergehende Beeinträchtigungen begründen keinen Mangel.

(3) Die Mängelhaftung ist vollständig ausgeschlossen für Beeinträchtigungen, die verursacht werden durch:

(4) Der Kunde ist verpflichtet, einen behaupteten Mangel vor Geltendmachung von Gewährleistungsansprüchen sorgfältig zu prüfen. Handelt es sich bei dem gemeldeten Problem um keinen Mangel im Sinne dieser AGB (Scheinmangel), oder verursacht eine unzureichende Fehlermeldung erhöhten Prüfaufwand beim Anbieter, kann der Anbieter dem Kunden den entstandenen Aufwand nach den jeweils gültigen Stundensätzen in Rechnung stellen, sofern dem Kunden der Scheinmangel bei zumutbarer Prüfung hätte auffallen können.

(5) Liegt ein Mangel vor, ist der Anbieter zunächst zur Nacherfüllung berechtigt und verpflichtet. Die Nacherfüllung erfolgt nach alleiniger Wahl des Anbieters durch Fehlerbehebung, Bereitstellung einer fehlerbereinigten Version, Lieferung eines Workarounds oder Aufzeigen einer Umgehungslösung. Dem Anbieter stehen mindestens fünf Nacherfüllungsversuche zu, bevor ein Fehlschlagen der Nacherfüllung angenommen werden kann. Eine Selbstvornahme der Mängelbeseitigung durch den Kunden ist ausgeschlossen.

(6) Eine Minderung des vereinbarten Entgelts durch eigenmächtigen Abzug durch den Kunden ist nicht gestattet. Entsprechende Ansprüche sind gesondert geltend zu machen.

(7) Die verschuldensunabhängige Schadensersatzhaftung des Anbieters für bei Vertragsschluss bereits vorhandene Mängel (§ 536a BGB analog) ist ausgeschlossen.

(8) Der Anbieter haftet unbeschränkt ausschließlich für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf vorsätzlichem Verhalten des Anbieters beruhen.

(9) Bei grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) haftet der Anbieter der Höhe nach begrenzt auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden, maximal jedoch auf den Betrag der vom Kunden im betreffenden Vertragsjahr geleisteten Nettovergütung.

(10) Jede weitergehende Haftung des Anbieters – insbesondere für leichte Fahrlässigkeit, mittelbare Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn, ausgebliebene Einsparungen oder Datenverlust – ist vollständig ausgeschlossen. Dies gilt auch für die Haftung gegenüber Dritten, die der Kunde über die Plattform bedient.

(11) Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung von Drittdiensten entstehen, auf die die Plattform zugreift oder verweist (z. B. Zahlungsdienstleister, E-Mail-Dienste, Kartendienste).

(12) Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nur insoweit, als ein solcher Schaden auch bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Datensicherung durch den Kunden eingetreten wäre. Der Kunde ist selbst für die regelmäßige Sicherung seiner Daten verantwortlich; soweit ihm eine solche Sicherung möglich und zumutbar ist, ist eine Haftung des Anbieters für Datenverlust vollständig ausgeschlossen.

(13) Für den Fall eines unbefugten Zugriffs Dritter unter Verwendung der Zugangsdaten des Kunden haftet der Kunde für dadurch entstandene Schäden und Entgelte vollumfänglich, sofern er die Kompromittierung seiner Zugangsdaten zu vertreten hat. Die Haftung des Kunden endet erst mit dem tatsächlichen Eingang einer schriftlichen Sperrmeldung beim Anbieter.

§ 10 Höhere Gewalt

(1) Der Anbieter ist von seiner Leistungspflicht befreit, soweit und solange die Leistungserbringung durch Ereignisse höherer Gewalt verhindert oder unzumutbar erschwert wird. Höhere Gewalt umfasst alle unvorhergesehenen Ereignisse oder solche, deren Auswirkungen von keiner der Vertragsparteien zu vertreten sind.

(2) Hierzu zählen insbesondere Naturkatastrophen, Pandemien, rechtmäßige Arbeitskampfmaßnahmen, behördliche Anordnungen, Ausfälle zentraler Internetinfrastruktur sowie Sicherheitsvorfälle bei Drittanbietern, auf deren Dienste der Anbieter zur Leistungserbringung angewiesen ist.

(3) Der Anbieter wird den Kunden unverzüglich über den Eintritt und die voraussichtliche Dauer eines solchen Ereignisses informieren.

§ 11 Verfügbarkeit der Plattform

(1) Der Anbieter stellt eine Verfügbarkeit der Plattform von 99 % im Jahresdurchschnitt sicher. Ausgenommen hiervon sind planmäßige und vorab angekündigte Wartungsarbeiten, die bis zu achtmal pro Kalenderjahr durchgeführt werden können.

(2) Anpassungen und Aktualisierungen der Plattform erfolgen so, dass sie möglichst außerhalb der Hauptnutzungszeiten durchgeführt und vorab angekündigt werden. Sofern technisch unumgänglich, können solche Maßnahmen zu vorübergehender Nichterreichbarkeit führen, ohne dass hierin eine Pflichtverletzung liegt.

(3) Der Kunde hat dem Anbieter jede Unterbrechung oder Beeinträchtigung der Plattform unverzüglich zu melden, um eine rasche Behebung zu ermöglichen.

§ 12 Laufzeit und Kündigung

(1) Kostenpflichtige Tarife mit monatlicher Abrechnung können zum Ende des jeweils laufenden Kalendermonats ohne Angabe von Gründen in Textform gekündigt werden. Kostenpflichtige Tarife mit jährlicher Abrechnung werden für jeweils ein Jahr abgeschlossen und verlängern sich automatisch um ein weiteres Jahr, sofern nicht mit einer Frist von drei Kalendermonaten zum Ende des laufenden Vertragsjahres in Textform gekündigt wird.

(2) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt beiderseits unberührt. Der Anbieter ist insbesondere zur fristlosen Kündigung berechtigt, wenn der Kunde fällige Zahlungen trotz Mahnung und angemessener Nachfrist nicht leistet oder wesentliche Bestimmungen dieser AGB wiederholt verletzt. Eine außerordentliche Kündigung setzt stets eine vorangehende schriftliche Abmahnung mit angemessener Frist zur Abhilfe voraus.

(3) Jede Kündigung bedarf der Textform (z. B. E-Mail).

§ 13 Datenschutz

(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden und seiner Mitglieder ausschließlich im Rahmen der geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG). Einzelheiten zur Datenverarbeitung sind der Datenschutzerklärung zu entnehmen.

(2) Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, die im Rahmen der Plattformnutzung erforderlichen datenschutzrechtlichen Einwilligungen seiner Mitglieder und sonstigen Nutzer einzuholen und die gesetzlichen Informationspflichten zu erfüllen.

(3) Soweit der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet, schließen die Parteien einen gesonderten Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO.

§ 14 Geistiges Eigentum

(1) Sämtliche Rechte an der Plattform – einschließlich Software, App, Designs, Marken, Logos und redaktionellen Inhalten – liegen ausschließlich beim Anbieter oder seinen Lizenzgebern.

(2) Der Kunde erhält ausschließlich das in § 6 beschriebene, zeitlich auf die Vertragsdauer begrenzte Nutzungsrecht. Weitergehende Rechte werden nicht eingeräumt.

§ 15 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).

(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist der Sitz des Anbieters ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertragsverhältnis. Der Anbieter ist darüber hinaus berechtigt, den Kunden auch an dessen allgemeinem Gerichtsstand zu verklagen.

(3) Änderungen oder Ergänzungen des Vertrages sowie Nebenabreden bedürfen zu ihrer Wirksamkeit mindestens der Textform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Schriftformerfordernisses.

(4) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die unwirksame oder undurchführbare Bestimmung ist durch eine wirksame zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

(5) Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr/. Der Anbieter ist weder verpflichtet noch bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen, da sich diese AGB ausschließlich an Unternehmer richten.